Bundespolizei Ausbildung - Auswahlverfahren und Eignungstest

Eignungstest starten

Statistik

2 Bewertungen mit 4.5 von 1 bis 5 Sternen

1.663 Aufrufe
Ø Dauer: 2 Minuten



Bundespolizei Ausbildung - Auswahlverfahren und Eignungstest

Wer sich für eine Stelle bei der Bundespolizei interessiert, kann sich grundsätzlich zwischen zwei Laufbahnen entscheiden. Die Ausbildung im mittleren Dienst dauert zweieinhalb Jahre und endet mit der Prüfung zum Polizeimeister. Innerhalb dieser Zeit absolvieren die angehenden Polizisten sowohl eine theoretische Ausbildung als auch ein Praxisjahr in einer Dienststelle. Die Ausbildung im gehobenen Dienst beinhaltet dagegen ein Fachhochschulstudium, bei dem sich theoretische und praktische Inhalte abwechseln. Der Abschluss entspricht dem eines Bachelors, während der Beamte fortan seinen Dienst als Polizeikommissar absolviert.

Die Voraussetzungen im mittleren und gehobenen Dienst

Bei der Ausbildung der Nachwuchskräfte der Bundespolizei spielt die Bundespolizeiakademie (BPOLAK) in Lübeck eine zentrale Rolle. Hier wird ein Großteil der theoretischen Inhalte vermittelt, während die Auszubildenden die praktischen Erfahrungen in den jeweiligen Dienststellen machen. Für eine Bewerbung muss man zunächst einmal über die deutsche oder eine EU-Staatsbürgerschaft verfügen. Zudem werden eine allgemeine Fahrerlaubnis der Klasse 3 und ein Schwimmabzeichen in Bronze vorausgesetzt. Aus rechtlicher Sicht dürfen Bewerber zudem nicht vorbestraft sein. Auch eine Überschuldung ist in der Regel ein Ausschlusskriterium. Mindestgrößen existieren dagegen keine mehr. Während man früher als Frau mindestens 163 cm und als Mann 165 cm groß sein musste, ist diese Regel mittlerweile abgeschafft. Auch die maximale Größe von höchstens 195 cm ist bei der Bundespolizei nicht mehr relevant. 

Das Auswahlverfahren

Die Tatsache, dass man die formalen Voraussetzungen für eine Bewerbung erfüllt, bedeutet allerdings noch nicht, dass man auch angenommen wird. Bewerber müssen bei der Polizei zusätzlich an einem Einstellungstest teilnehmen. Im mittleren Dienst bedeutet dies zunächst einmal ein Diktat, mit dem die Rechtschreibfähigkeiten der Bewerber überprüft werden. Im Anschluss folgt ein Sporttest, der sich aus einem Kasten-Bumerang-Test, einem Standweitsprung, Liegestütze und einem 12-Minuten-Lauf, bei dem Männer mindestens 2400 Meter und Frauen 2000 Meter zurücklegen müssen, zusammensetzt. Abschließend gibt es ein Vorstellungsgespräch und eine ärztliche Untersuchung. Die beiden letzteren Punkte sind gemeinsam mit dem Sporttest auch beim Auswahlverfahren im gehobenen Dienst identisch. Dazu kommen allerdings noch ein schriftlicher Test, ein Kurzaufsatz und ein computergestützter Test zur Messung der sozialen Kompetenz. Nicht selten wird auch ein Intelligenztest durchgeführt, bei der Bundespolizei ist der Intelligenz-Struktur-Test 2000 relativ beliebt. Darüber hinaus beinhaltet der Prozess für angehende Polizeikommissare der Bundespolizei ein Assessment-Center mit Gruppendiskussion und Vortrag.

Richtig vorbereiten

Wer seine Chance auf eine erfolgreiche Bewerbung bei der Bundespolizei steigern möchte, sollte sich auf den Einstellungstest vorbereiten. Neben körperlichem Training hilft auch die Online Vorbereitung weiter. Mit dieser lassen sich Aufgaben des Tests schon einmal im Vorfeld simulieren und die Bewerber gewinnen ein Bild davon, was sie erwartet.

Hier geht es zum Bewerbungsportal der Bundespolizei.

Kommentare (0)


Kontakt | Impressum | © 2017 plakos - berufliche und persönliche Entwicklung